In der Hirtestube in Huttwil wird das Steak zum persönlichen Erlebnis: Fleisch nach Mass, regionale Qualität und gelebte Gastlichkeit unter der Regie von Jürg Schaufelberger.
Die Hirtestube im Herzen von Huttwil ist weit mehr als nur eine Adresse für Fleischliebhaber. Es ist ein Ort, an dem das Ritual des Grillens zelebriert wird, ein Vorgang, der mit leiser Dramatik am Tisch beginnt: Das rohe, perfekt marmorierte Stück Fleisch wird direkt vor den Gästen präsentiert. Man wählt den Schnitt, bestimmt die Sorte und das Gewicht – ein Akt, der das Essen zu einem persönlichen Ereignis macht, lange bevor die erste Gabel den Teller berührt.
Im traditionsreichen Haus des Hotel & Restaurant guter Hirte hat sich die Hirtestube als eigene Welt etabliert. Hier ist nichts von der kühlen Distanz moderner High-End-Gastronomie zu spüren. Stattdessen dominiert eine Wärme, die an ein gut besuchtes Wohnzimmer erinnert. Unter der Regie von Gastgeber Jürg Schaufelberger und seinem Team, zu dem auch Thomas Dohr und Andreas Wuzella gehören, entsteht eine Atmosphäre, in der man sich sofort zu Hause fühlt. Es ist die Idee gelebter Gastlichkeit: Kompetenz, die sich nicht aufdrängt, sondern berät, und eine Herzlichkeit, die von der ersten Minute an trägt.

Das Herzstück des Konzepts ist so einfach wie genial: Fleisch nach Mass. Anstatt sich in einer Speisekarte zu verlieren, wird die Auswahl zum Gespräch. Sorte, Schnitt und Gewicht entscheiden nicht nur über den Geschmack, sondern auch über das Erlebnis. Das Stück wird im Idealfall auch in der Qualität geboten, die man von einem Haus mit diesem Anspruch erwartet. Regionalität spielt dabei eine zentrale Rolle – eine Philosophie, die man nicht nur behauptet, sondern auch schmeckt. Dazu gesellt sich ein Faible fürs Detail: Die hausgemachte Kräuterbutter ist ein cremiges Aroma-Wunder, die Bratkartoffeln sind goldknusprig, und das frische Marktgemüse bringt Farbe und Leichtigkeit auf den Teller.

Mehr als nur Fleisch: Ein Fest der Sinne und Geselligkeit
Doch die Hirtestube wäre keine echte Institution, wenn sie nur auf ihr Hauptprodukt setzen würde. Die Speisekarte zeigt sich wandlungsfähig: So gibt es mit dem neuen Mittagsmenü ab dem 24. August eine veritable Neuausrichtung – mit wechselnden Menüs für Fleisch- und Vegi-Fans, inklusive Tagessuppe oder Salat, einem neuen Steak-Lunch und einem leichten Fitnessteller. Ein Angebot, das den Anspruch unterstreicht, für jeden Anlass den passenden Moment zu schaffen. Die Veranstaltungsreihen ziehen hierfür den grossen Bogen: Der monatliche Bratensonntag zelebriert mit „Braten wie bei Grosi“ bewusst die Erinnerung, während die Fifites Dance Night für swingende, ausgelassene Momente sorgt. Der Whiskey and Dine Abend zeigt, dass Genuss hier keine Einbahnstrasse zum Teller ist – es geht um Unterhaltung, um Feiern und um das kollektive Erlebnis.
Ein Blick in die Zukunft: Wo Tradition auf Lebensfreude trifft
Das Konzept wird abgerundet durch eine ehrliche Offensive für die Gemeinschaft: Steakplatten nach Mass für Firmenessen, Jubiläen oder Vereinsfeste sind mehr als nur Catering. Sie sind das Versprechen, dass Verbindung und Genuss keine Gegensätze sind.
Im Oktober eröffnet die Hirtestube zwei neue Highlights: eine Weinbar im Gewölbekeller sowie eine hauseigene Brauerei, in der das Hirtebräu gebraut wird. In der Weinbar wird Wein ganz bewusst zelebriert – mit Offenausschank aus Grossflaschen. Und so bleibt am Ende der Eindruck eines Ortes, der seine eigene Geschichte fortschreibt. Die Hirtestube ist ein Mikrokosmos für das, was gutes Essen ausmacht: den Respekt vor dem Produkt, die Freude am Handwerk und die schlichte, aber wirkungsvolle Kraft der Gastfreundschaft. Es ist genau diese Mischung, die einen dazu verleitet, nicht nur einmal, sondern wiederzukommen.
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