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Two Marinello employees in green uniforms smile while holding fresh carrots beside a delivery bike.
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Marinello: Eine Zürcher Institution neu gedacht

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6. August 20265 Min. Lesezeit
publireportage

Es ist kurz nach fünf Uhr morgens, die Stadt Zürich liegt noch im sanften Halbschlaf. Da, ein fernes Surren, das langsam anschwillt. Ein zitronengelber Lieferwagen biegt um die Ecke, hält vor einer Küchentür. Der Fahrer steigt aus, ein vertrauter Gruss, der Duft von frisch geerntetem Basilikum und noch taufeuchten Kräutern liegt in der Luft. Dieses Bild prägt das Morgengrauen in der Limmatstadt seit über hundert Jahren. Es ist das Gesicht von Marinello – einem Unternehmen, das weit mehr ist als ein reiner Grossist für Obst und Gemüse. Es ist eine Brücke zwischen dem fruchtbaren Boden der Region und den Tellern der anspruchsvollen Gastronomie.

Was vor über hundert Jahren mit einem kleinen Lebensmittelgeschäft an der Zürcher Weststrasse begann, hat sich zu einer der wichtigsten Adressen für die Profiküche der Deutschschweiz entwickelt. Von Baden über den Zürichsee bis nach Schaffhausen sind die auffälligen Lieferwagen unterwegs, täglich, zuverlässig. Doch Marinello wäre nicht, was es heute ist, würde man sich auf der blossen Lieferung von Waren ausruhen. Schon früh erkannte man, dass die Beziehung zum Produkt, zum Hersteller und zur Natur die eigentliche Währung ist, die zählt. Die Philosophie des Hauses ist klar: Es geht nicht bloss darum, «Früchte und Gemüse zu verkaufen». Es geht um Exzellenz, um die Haltung dahinter. Und um Menschen.

FARM: Wo die Tomate ein Gesicht bekommt

Das Herzstück dieser Philosophie trägt einen klangvollen Namen: FARM. Was ein Label sein könnte, ist in Wahrheit ein Versprechen. Marinello hat ein Netzwerk geknüpft aus regionalen Produzentinnen und Produzenten, deren Höfe im Schnitt nur 23 Kilometer vom Zürcher Engrosmarkt entfernt liegen. Man besucht sie, schüttelt ihre erdigen Hände, kennt ihre Geschichten. Das sind Gärtner wie jene von «Gemüse Käser» oder die Speiseblumen-Pioniere von «Frey», die mit Hingabe das anbauen, was später in den besten Küchen der Stadt verarbeitet wird. Mit FARM wird Nachhaltigkeit greifbar. Ein Poster in der Küche erzählt vom Winzer, der den Boden nicht ausbeutet. Ein Flyer verrät, wer den knackigen Kopfsalat angebaut hat. So wird aus der anonymen Zutat ein Dialog zwischen Gast und Acker. Ein klares Bekenntnis zu einer Esskultur, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch guten Gewissens genossen werden kann.

Die neue Geschäftsleitung und der Geist der Erneuerung

Tradition allein ist keine Bürgschaft für die Zukunft. Das zeigt sich bei Marinello auch in der neuen Geschäftsleitung, die so frisch und tatkräftig daherkommt wie das Gemüse aus dem FARM-Netzwerk. Es ist ein Generationenwechsel, der nicht den Bruch, sondern die Evolution zelebriert. Hier verbinden sich die Tugenden von 100 Jahren Beständigkeit mit einem jungen, mutigen Geist. Man spürt den Hunger nach Innovation, den Respekt vor dem Handwerk und die Freude daran, die Dinge ein Stück weit besser zu machen als gestern. Es geht um «Weiterentwicklung», um das Fördern von Talenten, um Klarheit in der Kommunikation – Werte, die nicht nur auf der Website stehen, sondern im täglichen Miteinander mit Lieferanten, Köchen und dem eigenen Team gelebt werden.

Genuss mit Haltung: Eine Einladung

Marinello hat verstanden, dass die Zukunft der Gastronomie nicht im anonymen Massenmarkt liegt, sondern in der Rückbesinnung auf die Ursprünge. Hier wird nicht nur Ware geliefert, es wird Vertrauen geschaffen. Man kann sich an einem «Farm to Table»-Anlass mit den Erzeugern an einen Tisch setzen und über die Herausforderungen des Klimawandels diskutieren. Man kann die wöchentlichen Marktberichte lesen, die das aktuelle Geschehen im Zürcher Engrosmarkt einfangen. Marinello ist ein Ort der Begegnung und ein Impulsgeber für eine ganze Branche. Es ist die Einladung an jeden Koch, jede Gastgeberin, sich auf das Abenteuer einer bewussten, regionalen und ehrlichen Küche einzulassen. Ein Abenteuer, das um fünf Uhr morgens beginnt – mit der Ankunft eines kleinen, zitronengelben Lieferwagens.

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