In einem 600 Jahre alten Pfarrhaus vereinen Saskia und Reto Gadola alpine Verwurzelung mit mediterraner Leichtigkeit – ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art.
Es gibt Orte, die erzählen Geschichten, noch bevor der erste Bissen den Mund erreicht. Die Casa Alva in Trin ist so ein Ort. Ein 600 Jahre altes Pfarrhaus, eingebettet in die sanften Wiesen und Wälder der Surselva, steht hier wie ein stiller Zeuge der Zeit. Die Luft duftet nach Heu und Harz, die Stille wird nur vom leisen Rauschen des Rheins durchbrochen. Doch tritt man ein, weht plötzlich ein anderer Wind: eine salzige Brise, eine Erinnerung ans Meer. Es ist diese unerwartete Symbiose aus alpiner Verwurzelung und mediterraner Leichtigkeit, die den besonderen Zauber dieses Hauses ausmacht.



Hinter dem gastlichen Konzept stehen Saskia und Reto Gadola. Aufgewachsen an der Küste und in den Bergen haben sie die Gastronomie nicht nur als Beruf, sondern als Berufung gewählt. Ihr Traum von einem eigenen Haus hat in der Casa Alva Gestalt angenommen – ein Ort, an dem sie ihre zwei Herkunftswelten auf dem Teller vereinen. Was hier angerichtet wird, ist eine Liebeserklärung an das Handwerk im Allgemeinen und an das Leben im Besonderen. Die Gadolas verstehen sich als Brückenbauer zwischen dem tosenden Atlantik und den stotzigen Gipfeln Graubündens, und genau diese Haltung ist in jedem Detail ihres Tuns spürbar.
Auf dem Teller: Die Fusion aus Meer und Massiv

Die Küche der Casa Alva ist eine Hommage an das Ursprüngliche. Hochwertige Produkte aus der Region treffen auf Techniken und Aromen, die an der Küste gelernt wurden. Ob es der fangfrische Fisch ist, der seinen Weg ins Bündnerland findet, oder ein zartes Stück Fleisch von den Weiden der Umgebung – die Gadolas und ihr kleines, feines Team um Betty und Paula verstehen es, diese Schätze mit einer bestürzenden Klarheit zu inszenieren. Die Speisen sind nicht überladen, sie sind ehrlich. Jede Gabel erzählt von den Wiesen vor der Tür und den Wellen der fernen Heimat. Der Gast wird eingeladen, diese Symbiose zu erleben – ein kulinarischer Dialog, der ohne viele Worte auskommt, dafür umso eindringlicher schmeckt.
Ruhe finden, Genuss erleben
Die Casa Alva ist mehr als nur ein Restaurant. Die sechs heimeligen Hotelzimmer aus Lärchenholz sind eine Einladung zur Einkehr. Liebevoll und ganz dem Motto «Küste und Berge» folgend eingerichtet, wird hier das Übernachten zum Teil des Gesamterlebnisses. Von der Stille des Bergdorfes bis zum Trubel der Arena in Flims, Laax und Falera sind es nur zwanzig Minuten – doch wer einmal hier ist, möchte die Ruhe vielleicht gar nicht mehr verlassen. Das Geniesser-Frühstück, das an den Öffnungstagen serviert wird, ist der perfekte Abschluss eines Aufenthalts oder der Auftakt zu einem Tag voller Erkundungen. Saskia und Reto Gadola laden dazu ein, mit ihnen gemeinsam den Moment zu zelebrieren – einen Moment der Zeitlosigkeit, in dem die Berge die Küste küssen.
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